Wie ich zu den Schleifen kam und wer ist eigentlich Lella...

...ich bin Karoline und lebe mit meiner Familie in Frankfurt und das ist die Geschichte von LELLAS SCHLEIFEN.
Vor mittlerweile über drei Jahren hat mir eine Freundin zwei Haarschleifen für meine Tochter Greta aus einem Edelkaufhaus in New York mitgebracht. Wir waren beide begeistert und ich hätte gerne noch weitere Haarschleifen dieser Art gekauft. Ich konnte aber in Deutschland nur Haarschleifen finden, die mich weder von der Verarbeitung noch von dem Material überzeugt haben. Ich habe mich also daran gemacht die Haarschleifen „nachzubauen“. Ich habe mich durch unzählige Tutorials in vier Sprachen geklickt, viel ausprobiert und verändert, Modelle entworfen und verworfen, Materialien gekauft und weggeworfen bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Nachdem das deutsche Verkaufsportal für Handarbeit schließen musste, stand ich vor der großen Herausforderung mir einen eigenen Online Shop bauen zu müssen – auch hier habe ich viel ausprobiert, noch mehr geflucht und am Ende war der Online Shop da und im Oktober 2018 konnte ich meine ersten Schleifen verkaufen.

Ich freue mich euch auf dieser Seite kleine Haarschleifen Unikate anbieten zu können. Ich fertige alle Schleifen in Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail. Mein Anspruch ist hoch und ich bin ein großer Fan von Nachhaltigkeit. Das heißt ich repariere auch gerne Haarschleifen. Aus der Seite „Handle & Care“ gebe ich euch Tipps wie ihr die Haarschleifen auch selber wieder auffrischen könnt.

In Zukunft möchte ich gerne auch Accessoires für Mamis herstellen und mit recycelten Stoffen arbeiten. Allerdings werde ich mich in Geduld üben müssen, da mit zwei kleinen Kindern die Zeit für eigene Projekte sehr knapp bemessen ist. Ich versuche es trotzdem.

„LELLA“ ist der Kindername meiner Mutter Valeska, Jahrgang 1939. Sie stammt aus einer Zeit in der Kinder noch in die Ecke gestellt worden sind, Mädchen Schleifen trugen aber keine Hosen. Meine Mutter war anders und hat sich sehr früh gegen Ungerechtigkeiten stark gemacht und sich selber an einen Tisch mit Männer gesetzt. Sie ist immer furchtlos, schlau und frech gewesen und hat mit ihrem Charme und Witz viel bewegt und noch mehr erlebt. Sie ist mein Vorbild und daher habe ich mich entschlossen meiner Mutter, die leider schon seit vielen Jahren an Demenz leidet, diese kleine Arbeit zu widmen. Damit Mädchen, Mädchen sein dürfen und furchtlos, lieb und frech und mit aller Kraft voraus in das noch junge Leben rauschen.

Herzlichst, eure Karoline